ATEMTHERAPIE

Die Arbeit mit dem Atem gehört zu den ältesten Heilkünsten. Durch das Wahrnehmen der eigenen Atemmuster können Beschwerden gelindert oder gelöst und störende Gedanken umgewandelt werden. Die geistigen, seelischen und körperlichen Kräfte werden gestärkt. Die zielgerichteten sanften Griffe am Körper wirken regulierend auf das Zentralnervensystem, die neuromuskulären Funktionen und die Immunabwehr. Mit dem therapeutischen Gespräch wird die Wahrnehmung auf verschiedenen Ebenen gefördert. Mit der Arbeit am Atem erlangt man Klarheit und Erkenntnisse. Der Selbst-wahrnehmungsprozess in geistiger, seelischer und körperlicher Hinsicht wird unterstützt. Achtsamkeit wird trainiert.

Atem gibt Lebenskraft. Der Atem umfasst den Menschen als Ganzes, da die Atmung als Grundfunktion mit allen Vorgängen im Organismus verbunden ist. Gefühle, Anstrengung, Umwelt; ALLES hat Einfluss auf unseren natürlichen Atem. Der Atem wird angeregt, beruhigt, vertieft, eingeschränkt etc. Hält eine belastende Situation an, kann dies den Atemfluss nachhaltig verändern. Ziel der Therapie ist es, zurück zu unserem individuellen und natürlichen Atem zu finden. Atemtherapie ist biologische Psychologie.

Grenzen: Es gibt keine atemtherapeutischen Kontraindikationen. Bei akuten Infektionskrankheiten oder akuten psychotischen Zuständen ist die Atemtherapie nur in Zusammenarbeit mit medizinischen Fachpersonen durchzuführen.

Ethikrichtlinien: Ihr Wohlergehen steht im Vordergrund.

                            Respekt, Wertschätzung und Toleranz tragen die Beziehung zu Ihnen. 

                            Ich stelle keine Diagnose und gebe keine Medikamente ab.            

                            Mit Fortbildung und Supervision entwickle ich mich fachlich und menschlich laufend weiter.

                            Ich dokumentiere meine Arbeit und werte diese zusammen mit Ihnen aus.

                            Ich unterstehe der Schweigepflicht in allem, was mir während der Berufsausübung anvertraut wird.

                           

​© 2017 by Brigitte Beyeler, Solothurn